EP-Check | Zu nah von Lidenbrock

Die Band Lidenbrock steht für ehrliche, handgemachte Popmusik mit unheimlich tiefsinnigen deutschen Texten. Die Jungs haben uns ihre akute EP „Zu nah“ zukommen lassen, wofür wir uns natürlich herzlich bedanken möchten. 

Kopf der Band ist Sänger Julius Trautvetter. Der studierte Jazzpianist ist auch der der Songwriter der Band. Und irgendwie sind die Tracks sehr vielschichtig, bringen aber das alltägliche Leben genau auf den Punkt. Schnörkellos, aber dennoch mit Gefühl.

Jedoch stehen die anderen bandmitglieder keinesfalls im Hintergrund bzw. im Schatten. Alex Höffken (Schlagzeuger), Lukas Stodollik (Bass) und auch Florian Fleischer (Gitarre) tragen maßgeblich zum Sound bei.Und so kam es, dass Lidenbrock auf der Suche nach einem kreativen Rückzugsort im Frühjahr 2012 die Möglichkeit erhielt, die Räumlichkeiten der „Alin Coen Band“ zu nutzen. Im August wurden die ersten Songs aufgenommen.

Und leider, leider handelt es sich bei „Zu nah“ nur um eine EP. Bis zum Sommer diesen Jahres müssen wir uns noch gedulden, denn dann wird das Album der Jungs veröffentlicht. (Für das könnt ihr uns schon einmal vormerken, wir nehmen die Scheibe gern. Wir sind ja so neugierig.)

Nun ja, kommen wir also zu den fünf Songs, die da auf CD gepresst sind. Zu hören gibt es „Weit weg“, „Kleine Mauer fällt nicht“, „Nimm mich mit“, „Lass mich gehen“ und auch „Zu nah“.

Allesamt gefühlvoll, stilistisch gut ausgeknobelt und locker leicht. Textlich ebenfalls auf der Höhe, ohne kitschig zu sein. Tolle und tiefsinnige Stimme mit herausragender musikalischen Begleitung.

Sehr sehr schick. Absoluter Kaufbefehl!

1 Comment

  1. Merdeka sagt:

    Diese nostalgische Erinnerung als Popmusik für Kinder ist manchmal sehr amüsant: D

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