Albumcheck | We met at Sea von The Pigeon Detectives

Bereits am 26. April erblickte „We met at See“ von The Pigeon Detectives das Licht der Welt. Und die englischen Tauben-Detektive beehren uns mit einer typisch englischen Mischung aus Indie, Rock und Britpop. 

Auf ihrem akuten Longplayer wirbelt die fünfköpfige Band aus Leeds erst einmal richtig durch die Gegend. Zwei Jahre nach ihrer letzten Album-Veröffentlichung zeigen die Detektive wieder einmal, dass man mit ihnen immer noch zu rechnen hat. Besser und stärker als jemals zuvor.

Während man anfangs von dem sehr starken Rock-Sound verstört ist, entpuppt sich der Silberling als dynamisches Spektakel, bei dem kein Bein still stehen dürfte. Ihre Melodie- und Harmoniefolgen erinnern hin und wieder an den Rock’n’Roll der 50er Jahre. Man könnte auch sagen, dass dies mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden ist.

Die Loops sind sehr gut ausgearbeitet. Mitunter besitzen die Songs erhebliches Ohrwurmpotenzial. Zeit zum Mitgrölen hat man allemal. Der Stil vom Produzenten Matt Peel und dem Soundingenieur Andy Hawakins ist deutlich spürbar.

Vergleiche mit Kaiser Chiefs lassen sich nicht leugnen. Dabei klingen The Pigeon Detectives frisch und eigenständig. Melodiöse Dramatik pur. Dynamisch und mitreißend.

Resultat: Sehr nett geworden.

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