Albumcheck | The Minutes von Alison Moyet

Zwischen Synth-Pop, R&B und Clubsounds so präsentiert sich das Comeback der britischen Popikone Alison Moyet. „Eine musikalische Auferstehung“, vermeldete „The Huffington Post“, und das Popportal „Pop Justice“ kündigte ein „außergewöhnliches, modern klingendes und lässig-stylishes Comeback“ an.

„The Minutes“ heißt also das erste Album der britischen Popikone Alison Moyet seit dem Jahr 2007. Insgesamt kann die Sängerin auf 20 Millionen verkauften Alben als Solokünstlerin zurückblicken. 

Die Sängerin, die 1984 mit dem Millionenseller „Alf“ ihr Solodebüt vorlegte, blieb nach ihrem letzten Album „The Turn“ nicht untätig: 2008 gab es eine kurze Yazoo-Reunion mit Tour und Livealbum, als Support von Michel Legrand tourte sie 2009 durch Europa, 2010 mit Jools Holland und dessen Orchester.

Der neue Longplayer „The Minutes“ wurde von Guy Sigsworth, der u.a. auch für Madonna, Björk und Seal arbeitete, produziert. Herausgekommen ist ein Werk, welches leichte Synth-Pop-Strukturen aufweisen kann, aber dennoch mit R&B und modernem Clubsound brilliert.

Die Befürchtung das neue Album würde belanglos und abgehalftert klingen, hat sich nicht bestätigt. Aus diesem Grund klingt die eingeschlagene Richtung zwar noch nach Alison Moyet aber auch irgendwie frisch und anders. So verfügt das Scheibchen über einen klaren Wiedererkennungswert.Die Stimme der Sängerin weist immer noch die einfühlsamen Nuancen auf, wie zu der damaligen Synth-Pop Ära.

Und so darf man dieses Werk auch getrost und beruhigt in seine Sammlung aufnehmen.

 

1 Comment

  1. Manuel sagt:

    Ich muss sagen, dass mir das Album alles in allem überraschend gut gefällt – allerdings nicht ganz so gut wie ihre Musik aus den 80er Jahren. Aber interessant ist das Album allemal und als Fan der ersten Stunde oder Fan von R&B Pop kann man getrost zugreifen finde ich!

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