Albumcheck | Staub von Maxim

Maxim berührt. Er gehört zu der neuen Garde von Künstlern, die sich in der jüngsten zeit in der deutschen Musikbranche etabliert. Seine Stimme, seine Texte und seine Musik stehen im Vordergrund und gehen dabei unter die Haut.

Eine diffuse Traurigkeit trifft auf Lupenreine Poesie. Es trieft voller Melancholie. Dies paart maxim gekonnt mit kraftvollem aber urbanem Pop.

„Ich schreib‘ keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren.“ Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel.

Kaum einer ahnt es, aber Maxim hat bereits zehn Jahre im Musikgeschäft gearbeitet. Unter einem Major-Labelpartner wurde nun der Longplayer „Staub“ aufgenommen. Eine Platte die zugleich auch wirklich „Staub“ aufwirbelt. Nein, es ist kein Erstlingswerk. Sondern es ist sein vierter Dreher, mit dem der Sänger die nation verzückt.

Maxim schneidet mit seinem gnadenlosen Realismus tief ins Fleisch und fährt widerstandslos durch Mark und Bein.Dabei beschreibt der Künstler einfach nur das, was jedem einmal wiederfahren ist. Und genau hier liegt das Geheimrezept. Treffende Bilder mit schicker Musik und tollen Texten.

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