Albumcheck | so80s [soeighties] von Blank & Jones

Es ist bei uns fast schon zur Tradition geworden, die so80s Ausgaben von Blank & Jones zu rezensieren. Hat uns die letzte Compilation der DJs auf Grund der fragwürdigen Titelauswahl nicht sonderlich überzeugen können, sieht es mit der neuesten Ausgabe wieder total anders aus. 

Doch kommen wir erst einmal zum Booklet, auf dem (eigentlich wie immer) die Cover der einzelnen Songs abgebildet sind. Besonders überzeugt hat uns allerdings, die persönliche Ansprache an die Fans / Käufer der Compilation. Dort wird beschrieben, wie sie die Tracks zusammen tragen, welche Hürden für die CD-Zusammenstellung genommen werden müssen, welche Inspirationen sie haben und natürlich welche Besonderheiten auf diesen 3 CDs zu finden sind. Hierfür gibt es schon mal ein Extrasternchen. 

Kommen wir zu Tracks selbst und dort nehmen es Blank & Jones eigentlich schon vorweg: „Aber wir suchen auch immer wieder nach Songs die im Laufe der Jahre zwar etwas in Vergessenheit geraten sind, aber heute dafür teilweise umso frischer klingen.“

Zeitzeugen dieser Frische sind u.a. Nick Kamen, Then Jericho, Jane Wiedlin, Tiffany und Yazz. Diese Interpreten hat man bislang gar nicht oder nur im äußersten Notfall auf den bisherigen so80s finden können. Und natürlich gibt es auch wieder sehr rare Maxi Versionen zu hören. Allein der Monogamy Mix von George Michaels „I want your sex“ muss von sich reden machen. (und mit Verlaub, irgendwo habe ich so ein Scheibchen rumfliegen, aber ob gerade dieser Mix drauf ist,; das muss ich erst nachschauen.) Die Trackauswahl ist in diesem Fall wirklich sehr gelungen.

Die Jungs haben sich Gedanken gemacht. Und auch wenn nicht unbedingt die größten Hits verwendet hat, so erfreut man sich an die Erinnerung, die zugleich mit den Songs wach wird. Außerdem handelt es sich bei so80s Vol.8 nicht um eine typische 80s-Compilation, die man eigentlich schon auswendig kennt.  Also, alles ganz entspannt bei der neuen Ausgabe. Naja, mit Ausnahme mit Ultravox, die unser 80s Micha mal live gesehen hat. Leider nicht lange, da kurze Zeit später bereits die Pappbecher flogen. (nur so ein kleiner Witz am Rande) Aber der Re-Mix ist trotzdem toll.

Zu den Mixen selbst und zu der Qualität der Aufnahme muss man sich ja eigentlich nicht mehr auslassen. Einmal laut die kleinen Teufelchen aufgedreht und auch der Nachbar kann sich an der schönen Musik erfreuen.

 

1 Comment

  1. Cloud sagt:

    Jetzt hatte ich mich gerade gefreut, dass es ein neues Album gibt und merke das Blank & Jones nicht bei Spotify sind :-(.

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