Albumcheck | Roseaux von Roseaux

Über stürmische Zeiten muss keiner Klagen. Und manchmal muss man sich winden, wie Schilf im Wind. Ähnliches müssen sich auch Roseaux gedacht haben. Ihr Bandname übersetzt sich aus dem französischem und bedeutet nichts anderes als Schilf.

Die Truppe um Emile Omar verbindet musikalisches Handwerk mit einer Zusammenstellung von neuen Töne und Genres. Als Chef des Plattenarchivs beim Pariser Radiosender Radio Nova kann Emile natürlich auch aus dem Vollem schöpfen.  

So packt jeder beim ersten Ohrwaschgang seine Tanzschüchen aus. Die Hauptrolle spielen Emiles die zehn Lieblingsstücke  aus den verschiedensten Sparten und Epochen. Als Sänger hat man sich dann auf Aloe Blacc berufen, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal seinen Hit “I Need A Dollar” veröffentlich hatte.

Herausgekommen ist ein Werk, dass mit neuinterpretierten Klassikern wie “Strange Things” ( John Holt), “Walking on the Moon” (The Police) oder  auch “Clarao da Lua” (Nazaré Pereiras) punkten kann.

Und so präsentiert sich der Longplayer mit vielsagenden Facetten, welche ähnlich farbenfroh sind. Nicht nur das Cover lässt dies vermuten.

Prädikat: Hörenswert!

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