Albumcheck | Kulm von Zirrus

Da wird geschraubt, geschrubbt und geloopt. Das Album „Kulm“ von Zirrus ist sicherlich nichts für zartbesaitete Omis, die im stillen Kämmerchen stricken und häkeln. Zirrus, eine progressive Metal-Band, die Elemente von NWOAHM und Metal Core mit Einflüssen des Post Rock und des Progressive Rock vereint, kommen aus Luzern.

Jonathan Banz (Gitarre), Dorian Bellwald (Gesang), Michael Schmid (Schlagzeug), Serge Hauri (Gitarre) und Claudio Berger (Bass) gründeten ihre Band im Jahr 2008. Ihr Stil wird maßgeblich durch den unterschiedlichen Background der einzelnen Bandmitglieder beeinflusst. 

Die progressive Metal-Band bewegt sich Genre-mäßig zwischen Post Rock und des Progressive Rock. Hat aber auch genügend Highspeed drauf, um ihren ganz eigenen Klangausdruck zu finden. Was melodisch beginnt, endet in einer riesigen musikalischen Sauerei. Erdig und kernig würde es wohl passender treffen.

Der Longplayer wurde übrigens im Februar 2013 im Little Creek Studio unter der Regie von V.O. Pulver (Pro-Pain, Gurd, Destruction) eingespielt. Das Werk besteht aus zwölf Eigenkompositionen. Wer denkt, dass die Scheibe rockt, untertreibt maßlos.

Schwindelerregende Gitarrenriffs sorgen für die fast schon Orgasmus-trächtige Extase. Dass es sich bei „Kulm“ um ein Konzeptalbum handelt, wird dem Ohrenzeugen erst später bewusst.

Eine CD, die sich durchaus hören lassen kann und auch im internationalen Vergleich nicht mit schlechten Noten nach Hause kommen sollte.

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