Albumcheck | Krawalle und Liebe von Neodisco

Herzlich willkommen in der Welt von Neodisco, die mit wehenden Fahnen sämtliche Clubs der Republik durcheinanderbringen und für überschwängliche Partystimmung sorgen. “Krawalle und Liebe” so nennt sich das Album, welches drei junge Männer um die Zwanzig aus der Steiermark auf den Weg gebracht haben.

Nik0laus, Georg und Sebastian sind bereits seit vielen Jahren in der Musikwelt unterwegs. Sie produzieren ihre eigenen  Songs. Dabei experimentieren sie mit sämtlichen Genres, was auf ihrem Erstlingswerk durchaus hörbar ist.

So trifft monotoner Sprechgesang auf elektronischen Sound, der sehr starkes Ohrwurmpotenzial aufweisen kann. Gerade dieser Umstand macht sie auch in Clubs besonders beliebt.

Textlich haben die Jungs so manch große Klappe, so dass sich verstaubte Menschen doch eher die Ohren zu halten sollten. Vergleiche mit Deichkind, Kraftclub oder Cro sind daher nicht abwegig.

Insgesamt gibt es 16 Titel auf “Krawalle und Liebe” zu hören, die viele Facetten der Musik aufzeigen. Gesanglich sind Neodisco leider nicht immer obenauf und es passiert hier und da ein kleiner bis großer Ausrutscher. Häufig klingt es einfach zu monoton.

Hörenswert ist das Scheibchen allemal.

 

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