Albumcheck | Huntin‘ a Hurricane von Memoriez

Eine CD in einer Butterbrottüte zugesendet zu bekommen ist auch mal etwas anderes für uns. Das Cover war leider nicht dabei. Als wir uns dieses dann bei Amazon anschauten, waren wir doch etwas geschockt. Sollten etwa diese alten Säcke auf dem Longplayer „Huntin‘ a Hurricane“ von Memoriez zu hören sein? 

Doch, ei der Daus, lasst euch vom Cover nicht täuschen. Memories machen eher Musik, die sehr vielschichtig ist und die sich nicht in eine Schublade stecken lässt. Kraftvolle Bläser und Soul-Elemente á la Dr. John vermischen sich zu Popsongs von internationalem Format. 

Die vier Herren von Memoriez stammen aus Hamburg. Einer  Stadt, die in der letzten Zeit herausragende Künstler hervorgebracht hat. Somit kann man Hamburg als neues Berlin bezeichnen, hat die Stadt doch mit ihrem maritimen Tor zur Welt einen entscheidenden Vorteil.

Gemeinsam mit dem Hamburger Produzenten Kristian Kühl haben Memoriez ein sagenhaftes Debutalbum hingelegt, welches mit genialem Songwriting und ergreifenden Melodien von sich reden macht. Der Silberling sprüht vor Ideenreichtum.

Erfahrungen und Erinnerungen aus einem bewegten Leben fließen in das Werk mit ein und bilden das Grundgerüst eines eher Autobiografischen Romans in musikalischer Form. Ein Stück Freiheit lässt sich quasi fühlen.

Erschienen ist „Huntin‘ a Hurricane“ auf dem Label „Trickser“. Hier können die Jungs ihrer künstlerischen Ader freien lauf lassen. Dieser Umstand ist deutlich hörbar.

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