Albumcheck | Grenzenlos von Glasperlenspiel

Glasperlenspiel, mittlerweile DAS deutsche Elektropop- und Singer-Songwriterduo aus Stockach. Nicht nur am deutschen Pop-Himmel sorgte das Duo  für Furore. Das Duo,  bestehend aus Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg, stand uns bereits im letzten Jahr „rede und Antwort“. 

Nun haben sie ihr neues Album „Grenzenlos“ veröffentlicht. Seit Freitag gibt’s die Scheibe im Handel. Wir haben uns das Ding auf die Ohren getan und sind zeitweilig verzückt aber auch ein bisschen hin- und her gerissen. 

Längst bekannt, dass die beiden Protagonisten privat seit vielen Jahren ein Paar sind. Auf ihrem neuen Longplayer verpacken Glasperlenspiel alltägliche Themen, die sich hauptsächlich um zwischenmenschliche Beziehungen drehen.  Dabei wirken die Tracks häufig zuckersüß, weisen eine ins Ohr gehende Leichtigkeit auf und fungieren als rhythmischer Hintergrund einer nach Sehnsucht lechzenden Jugend. Trotz der Gelassenheit und der eigentlichen Partystimmung verbleiben dem Zuhörer Zweifel und der Gedanke  dass auch nicht alles Gold ist, was glänzt.

Musikalisch ist mit bestem Elektropop nicht viel falsch gemacht worden. Die meisten Songs gefallen direkt beim ersten Hören. Allerdings hat man hin und wieder ein wenig mit Einheitsbrei zu tun. Außerdem erscheint die Stimme von Carolin um lääääääääääääääääängen besser. Man versteht nicht wirklich, warum Daniel unbedingt singen muss. Auch in den Duetten kommt der Sänger nicht an seine Partnerin heran, aber dennoch liefern Glasperlenspiel mit ihrer neuesten Scheibe einen würdigen Nachfolger ab. Natürlich gehen sie mit ihrem neuen Album auf Tour . Ihr dürft also gespannt sein.

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