Albumcheck | Bones in the closet von Helldorado

Retro, Retro. Das MOtto scheint klar. Auch wenn es vielleicht gefährlich aussieht, das undefinierbare Cover des neuen Albums „Bones in the Closet“ von Helldorado, der Longplayer ist es keinesfalls. 

So steigt man in seinen 65er Chevy ein, packt ne Frau im Minirock ein und nimmt gleichzeitig ein paar Flaschen Whiskey mit. Auf geht’s auf die musikalische Reise mit Helldorado durch …äh… egal wohin. 

Helldorado präsentieren cineastischen Sound a la Morricone und Tarrantino. Ihr Longplayer enthält die Farbe, den Geruch und die Atmosphäre der amerikanischen Südstaaten und von Mexiko. Mit dem einen Bein im Gefängnis, der verdorbene Schurke immer hinter der Ecke lauernd.

Rock, Blues und Country finden auf eine Art zusammen, wie man es nur selten hört. Zwischenzeitlich darf man sich auf nette Balladen freuen. Dunkel und düster, trotzdem irgendwie belustigend.

Spannend und mit vielen Klangstrukturen verwoben, die schon unter Johnny Cash, Tom Waits, Nick Cave oder auch Bob Dylan Verwendung fanden.

Sehr schick!

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