Albumcheck | Alles für alle bis alles alle ist von Ohrbooten

Das neue Ohrbooten-Album  „Alles für alle bis Alles alle ist“ ist erhältlich. Ganze vier Jahre sind seit dem letzten Album „Gyp Hop“ vergangen. „ Die Zeit dazwischen hatte es in sich. Nicht nur, dass wir im Spätsommer letzten Jahres das 500. Mal auf der Bühne standen und es mittlerweile 9 Jahre sind, die wir als Band unterwegs sind“, erzählt Sänger Ben, „wir nutzten die Tourpausen auch für Reisen nach Indien, Mexiko und Bolivien. “

So überrascht es auch nicht, dass die Ohrbooten ihre Erlebnisse zu Liedern verarbeitet haben.Mit ihm Gepäck haben sie Für sie ein neues Management, eine neue Plattenfirma und mit Spange ein neuer Mann am Bass und den Tasten. 

Für die neue Scheibe haben sich die Ohrbooten entschlossen, vom Einspielen bis hin zur Produktion, die Kontrolle zu behalten. Ferner wurde nicht jeder Song live eingespielt.

„Doch um nicht ganz im eigenen Saft zu schmoren, haben wir uns Gäste eingeladen“, darauf verweist Ben und bringt die Sprache auf die beiden Culcha Candela-Sänger Mr. Reedoo und Johnny Strange, die im Lied „36 Grad“ voll auftrumpfen. Doch damit nicht genug, der Rapper Amewu, der so gar nicht in gängige Rapschablonen passt, gibt bei „Bestie Bass“ ein überaus hörenswertes Gastspiel.

Wie erwartet, kann sich der Ohrenzeuge auf ein außerordentliches Vergnügen freuen. Mit viel Wortwitz und einer gehörigen Portion Sozialkritik spielt die Band in einer überraschenden Bandbreite von Stilen und Stimmungen. Und hier und da wird auch schon mal mit den Genres geschummelt.

Gut inszeniert haben die Jungs auch ihre charmante, perfekt unperfekte Lässigkeit. Also einfach mal reinhören.

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