Albumcheck | 100000 Tonnen Kruppstahl: Bionic Testmensch

Kruppstahl– seine Härte ist legendär. Grindcore- irgendwer nannte ihn mal den „hässlichen Bruder des Death Metal“. Seit Anfang März ist das Album bereits erhältlich, welches diese Elemente zusammenfürht: „Bionic Testmensch“ von 100000 Tonnen Kruppstahl.

Sicherlich nicht jedermanns Sache, diese Musikrichtung, doch kommt der „Testmensch“ für Grind noch recht, ähem, melodiös über.  Doch lasse man sich nicht täuschen: auch wenn die Gitarren beispielsweise recht „saftig“ klingen und der, ähem, Sänger recht kontrolliert kläfft – Das Album ist nichts für schwache Nerven! Und doch differenziert genug, dass man die einzelnen Titel unterscheiden kann. Und absolut präzise.

Viele Bands des Genres scheinen einfach ihren Mangel an Talent überdreschen zu wollen, doch bei 100000 Tonnen Kruppstahl hört man, dass die Jungs wissen, was sie da tun. Hoffentlich. Genug geschwafelt: Mucke is laut, schnell, fett und hässlich.

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Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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