Albumcheck | VED von Ved

Der erste Longplayer der schwedischen Formation VED wurde bereits im November letzten Jahres veröffentlicht. Ved bieten einen psychedelisch verorteten Mix aus Kraut- / Progressive-Rock, Electronica, Oriental-Folk, Exotica und Surf.

Was ursprünglich von Gitarrist MATTIAS NIHLÉN als Soloprojekt geplant war, hat sich mittlerweile zu einem Projekt mit Sextett-Besetzung entwickelt. Die Live-Formation VED gehört zu den zu den vielversprechendsten musikalischen Freigeistern des schwedischen Landes.

Geprägt von der multikulturellen Atmosphäre ihrer Heimatstadt und neben dem klassischen Rockinstrumentarium zusätzlich mit Bouzouki, Klarinette, Zither, Orgel und KORG-Synthesizer ausgestattet, kreieren die sechs Multiinstrumentalisten nun auf ihrem gleichnamigen Albumdebüt einen psychedelisch flirrenden und gleichsam hypnotisch groovenden Instrumental-Mix. So fusionieren Elemente aus Kraut- / Progressive-Rock mit Electronica und orientalisch infizierten Folkklängen zu filigran verwobenen Soundscapes, die nach Belieben zudem mit twangigem Exotica- / Surf-Flair angereichert und gewürzt werden. Die Band selbst umschreibt ihren Sound übrigens mit ‚music made for dancing and meditation‘.

Dem ist auch so, das können wir nur bestätigen. Zwischenzeitlich erinnert der Sound stark an die Musik die 70er. Auch Vergleiche mit Roxy Music kann man sich gefallen lassen. Der Longplayer ist nichts für zwischendurch. So sollte man sich in eine Ecke setzen und das Scheibchen in aller Ruhe bei einem Glas Pfefferminztee genießen. Am Besten mit Kopfhörern.

Denn erst in dieser Situation entfaltet der Silberling seine volle Kraft. Für so manch einen dürfte der Sound zwar etwas gewöhnungsbedürftig sein, denn sowas bekommt man nicht jeden Tag auf die Ohren.

 

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