Albumcheck | The Daily Dope von Cowboys on Dope

Die Kölner Band „Cowboys on Dope“ hat ihr aktuelles  Album The daily dope“ unter  ihrem eigenem Label produziert. Zwar ist die Veröffentlichung schon einige Zeit, aber das schadet ja bekanntlich nicht, um ein Review bei uns zu bekommen. Wie ihr wisst, schlagen wir keine persönlichen Anfragen aus. 

Die zwölf Tracks sind allesamt in Eigenregie entstanden und über diverse Online-Musikshops sowie über die Website der Band erhältlich. Aufgenommen wurden die Lieder im heimischen Wohnzimmer des Frontmannes Peter Sarach. 

„Wir hatten keine Lust auf langweilige Studios – so haben wir lieber drei Monate bei unserem Frontmann Peter im Wohnzimmer verbracht. Und das scheint gut anzukommen: Bereits vor einigen Wochen haben wir alle 500 limitierte Vinylplatten verkauft. Jetzt gibt’s `the daily dope´ noch auf CD oder zum Download“, erklärt Wolly Düse, Drummer der Cowboys on Dope.

Das Trio zeigt mit seinem mittlerweile vierten Album wie Musik im Americana-Stil funktioniert. Dabei greifen sie auf unterschiedliche Stilelemente, wie Garagerock oder auch Up-tempo-Elektrobeats zurück. Doch auch Gypsy-Einflüsse sind bei den Cowboys on Dope zu finden.  Letztendlich gibt es zusätzlich noch etwas ruhiges für die Träumer unter uns zu hören.

Die Band ist sich einig: „Wer Mainstream-Country à la BossHoss oder eine neue Linedance-Platte sucht, ist bei uns falsch – wir machen ordentlichen progressiven Rock mit Einflüssen irgendwo zwischen Folk, Punk und Country.“

Und genau hier liegt meiner Meinung nach die Stärke des Albums. Obwohl nicht wirklich für die Masse produziert und mit einer großen persönlichen Note ausgestattet, entpuppt sich der Longplayer „The daily Dope“ sehr wohl als massentaugliches Objekt., nur dass es nicht abgehalftert und ausgeluscht anhört. Vielmehr verbinden sich die verschiedenen Stilelemente zu einem gekonnten Großen und Ganzen. Die Platte macht Spaß und trifft den Nerv der Zeit wohl viele eher als das letzte Boss Hoss Album.

Übrigens: Das Wohn- und Badezimmer musste für die Dreharbeiten der Videos zu „Club 27“ und „Broken Cigarettes“ herhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.