Albumcheck | Schüchtern ist mein Glück von Peter Plate

Die erste Solo-Single von Peter Plate „Wir beide sind Musik“ erschien bereits am 22.März als 2-Track Single und als Download-Version inkl. Remixen. Diese sollten die Vorboten für das Album „Schüchtern ist mein Glück“sein, welches heute veröffentlicht wird. 

Hatte die Rosenstolz-Hälfte nicht noch bis vor kurzem über Burn Out geklagt? Und ist es jetzt nicht seltsam, dass er ein neues Solo-Album im Petto hat? Ging aber schnell vorbei, das Burn Out. 

Vielleicht mag das neue Album „Schüchtern ist mein Glück“ zwar den Nerv der Zeit treffen und vielleicht auch manchen Fan gefallen. Uns ist es zu schnulzig und wenig effektiv. Für Peter Plate mag der Longplayer ein persönlicher Befreiungsschlag sein; wir sprechen eher von minderer Mittelmäßigkeit, die uns wirklich sehr wenig begeistert, fast schon anwidert.

Natürlich ist uns bewusst, dass hier kaum Ansätze von Rosenstolz zu finden sein sollten. Dem ist auch so. Peter Plate hat einfach seine eigenen Erlebnisse und Probleme vertont. Die Stimme eher mangelhaft bis ungenügend. Anstatt eine CD aufzunehmen, hätte ein Psychiater helfen können. Ach, ne. Der wird ja auch in einem Song erwähnt.

Im Vergleich zu anderen (deutschen) Künstlern, die in den letzten Wochen herausragende Alben heraus gebracht haben, sind wir hier MAßLOS enttäuscht. Ja, fast schon wütend. Wütend darüber, dass es Straßenmusiker gibt, die um längen besser sind und keinen vertrag bei einem Majorlabel haben, obwohl sie ihn verdient hätten.

Einziger genialer Ansatz zeigt der Track „Ausgang leider unbekannt“, wobei die erste Minute noch das Non-Plus-Ultra ist. Ansonsten: viel Abklatsch, wenig Innovation, zuviel Selbstmitleid.

So kann man sich auch selbst therapieren. Und auch beim Zuhören rafft man entweder gar nichts, wird total depressiv oder fragt sich: „Was will uns der Künstler mitteilen“  Zerfließe doch einfach mal in Selbstmitleid.

Fazit: Grausam… Eine Scheibe, die sofort in den Müll wandert. Nur weil Peter Plate drauf steht, muss sie noch lange nicht gut sein. Das erste Mal in unserer Tätigkeit sind wir fassungslos. Ein Sternchen gibt es lediglich für die Tonqualität.

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