Albumcheck | Pascal Finkenauer von Pascal Finkenauer

Gestern hat der Hamburger Jung, Pascal Finkenauer, sein selbstbetitelndes Album auf den Markt gebracht. Der Sänger ist mit seiner Band sind im Mai auf Tour. Vorab überzeugt er uns mit seinem Longplayer. 

Besonders überzeugt er uns mit seiner kräftigen und dunklen Stimme, die zugleich aufbrausend, melancholisch, klagend und fordernd wirkt. Dementsprechend sind die Texte gestaltet. 

Vertonte Gedichte, die wie Filme wirken ohne Worte. Man fühlt sich gleichermaßen geborgen und verloren im Unbestimmten. „Ich war auf der Suche nach Wahrheit, Echtheit und Ganzheit“, sagt Pascal, „aber im Nachtleben findest du das nicht. Das ist eine künstliche Welt mit einer ganz eigenen Schönheit.“

Und so erzählt jeder Song seine ganz eigene Geschichte und schreibt diese immer wieder neu. Pascal Finkenauer hat die Blaupausen seiner zwölf Tracks in zwei Jahren getextet sowie komponiert. Mit seiner Band ist er dann in zwei kurzen Sessions für acht Tage ins Studio gegangen, um das Album direkt und live aufzunehmen, genau so, wie es auch auf der Bühne klingen wird.

In sich selbst verbirgt der Longplayer viele schicke Klangstrukturen, die ineinander gewoben sind. Immer wieder überraschen die Songs den Zuhörer und man kann sich manchmal auch ein wenig selbst entdecken.

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