Albumcheck | Paramore von Paramore

Mit dem Song Decode, welcher dem Twilight- Bis(s) zum Morgengrauen Soundtrack entstammt, schaffte die US-amerikanische Band Paramore den internationalen Durchbruch. Zahlreiche Touren vor ausverkauften Haus folgten. 

Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. So gab es Aussagen, dass die Sängerin Hayley Williams anfangs über einen alleinigen Plattenvertrag verfügte und die Band nur „Mitstreiter“ wären. Zudem solle es sich bei Paramore nur um ein künstliches Labelprojekt handeln.

Die Fans hatten Angst, dass nach dem Abgang von den zwei Gründungsmitgliedern Josh und Zac Farros die Band vollkommen auseinander brechen würde. Dies wurde aber kategorisch ausgeschlossen. Ferner wurde bestätigt, dass Hayley zwar anfänglich über einen Plattenvertrag verfügte, aber die Band immer im Vordergrund stand.

 

Nach all dem Hin und her in den letzten drei Jahren haben Paramore nun vorgestern ihr viertes selbstbetitelndes Studioalbum auf den Markt gebracht. Insgesamt gibt es 17 Song zu hören. Schon die erste Single-Auskopplung „Now“ sorgte bei den Fans für Freude.

„Ich hatte dieses Tony-aus-„West Side Story“-Aha-Erlebnis: Diese Szene, in der er von dem Gefühl singt, etwas auf sich zukommen zu spüren, aber nicht genau festmachen zu können, was es ist. Gleichzeitig aber genau zu wissen, dass es großartig wird“, erklärt Hayley Williams lächelnd. „Vieles auf dem neuen Album entstand aus genau dieser Intuition heraus. Die Songs handeln vom Drang herauszufinden, wie es wohl weitergehen wird.“

Nun könnte man meinen, dass es sich bei dem aktuellen Longplayer um ein wütendes und lautes Album handelt. Vielmehr haben sich Paramore verändert. Kein Wunder also, dass sich das neue Album frischer denn je anhört. Einigen Fans dürfte dies zwar ein wenig sauer aufstoßen, da das Songwriting der Farros Brüder definitiv fehlt. Positiv ist jedoch, dass auch neuen Musikstile in das Album ihren Weg gefunden haben. Neben Chorgesängen brilliert Hayley mit ihrer unverfälschten Stimme.

„Ich bin ziemlich stolz auf die Tatsache, dass es kein Wut zerfressenes, aggressives Album geworden ist“, fährt Hayley fort. „Das Zeug ist viel fröhlicher und versöhnlicher ausgefallen, als es viele vielleicht nach alldem erwartet hätten, was vor den Aufnahmen innerhalb der Band so vorgefallen ist“, ergänzt Davis. „Wir wollten diese Art von Songs schon so lange schreiben, doch waren emotional einfach nicht in der Lage. Heute sind wir es!“

Es wird zwar nicht jeder mit dem Werk zufreiden sein, allerdings werden sich neue Fans finden, um die Platte zu kaufen.

3 Comments

  1. […] zur heutigen Albumreview auf Albumcheck veröffentlichen wir das Interview mit dem Bassisten Jeremy Davis von Paramore, welches wir […]

  2. ChrisSeitz sagt:

    Diese Band ist einfach nur GEIL! 😀 ^^

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