Albumcheck | Mosquito von Yeah Yeah Yeahs

Obwohl das Cover irgendwie eklig und strange ist, haben wir uns das aktuelle Album „Mosquito“ von Yeah Yeah Yeahs angehört. Ein Lied über Mosquitos zu schreiben und auch das komplette Album danach zu bennen ist zwar seltsam, allerdings zeugt es auch von einem gewissen Einfallsreichtum. 

Yeah Yeah Yeahs wurden bereits für den Grammy Award nominiert und lieferten laut Rolling Stone und NME einige der besten Alben der Dekade ab.

Sie wurden als Retter der New Yorker Indie-Rock-Szene betitelt. Die Yeah Yeah Yeahs sorgten mit ihrem Debütalbum „Fever To Tell“ für Furore. Der Longplayer wurde vom Rolling Stone und dem NME Magazin zu einem der besten Alben des Jahres gewählt und auch die Nachfolger Show Your Bones und It’s Blitz überzeugten Kritiker und Publikum. Die drei Alben wurden für einen Grammy Award nominiert.

Zehn Jahre nach ihrem Debütalbum melden sich die Yeah Yeah Yeahs mit ihrem mittlerweile vierten Studioalbum zurück und brillieren wieder einmal mit ihrem düsteren, aber auch dynamischem Sound.

Neben einprägsamen Einsatz eines Gospelchor, dessen Stilistik sich mittlerweile mehrere Bands bedienen, funktionieren manche Songs mit leichtem Dub-Einfluss sowie mit hellen Synths. Über allem schwebt die Stimme, der mittlerweile erblondeten Karen O.

Im Vergleich zu den bisherigen Alben hat „Mosquito“ so seine Schwächen. Alles scheint zu düster und ungeordnet. Teilweise mühen sich die Tracks ab, sind träge  und wirken wie ein veraltetes Kaugummi.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.