Albumcheck | Klarkomm von Liedfett

Der musikalische Brotaufstrich geht in die nächste Runde. Bereits vor zwei Jahren haben uns Liedfett mit ihrem musikalischem kulinarischem Kochbuch beglückt. Daniel Michel, Lucas Uecker und Philipp Pöhner sorgen nun mit „Klarkomm“ wieder einmal für frische Töne im Land. 

Hanseatisch kühl, manchmal mit ein wenig Folk gespickt. Dann wieder mit einem Hauch von Big Band und Swing. Eine Genre-Abgrenzung oder Schubladendenken funktioniert bei Liedfett nicht so ganz. Sie haben ihren eigenen Stil entwickelt, der zwischen Liedermacher, Punk, Hip Hop und Pop liegt. Man bedient an sich Instrumenten, wie der akustischen Gitarre, Kazoo und Cajón. Textlich sind Liedfett ganz weit oben. 

Dabei behandelt der Longplayer die Gefälligkeiten und Selbstverständlichkeiten des Lebens. Immer mit einem Augenzwinkern. Vom Saufen, der Paranoia oder auch von einer wütenden Frau wird hier erzählt. Jeder der 13 Tracks erzählt seine eigene Geschichte und fügt sich dennoch sehr gut ins Gesamtbild ein. Ab morgen ist das Scheibchen im Handel.

Prädikat: Hörenswert!

 

 

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