Albumcheck | I awake von Sarah Blasko

Haben wir in unserem letzten Review noch über unterirdische Musik berichtet, haben wir nun zum Ausgleich das neue Album „I awake“ von Sarah Blasko im Programm. 

Ihre bisherigen Platinalben in Australien sprechen eine eindeutige Sprache über ihr Talent. In ihrer Heimat bekam die Australien bereits zweimal den prestige-trächtigen ARIA-Award.

Heute hat die Künstlerin ihr neues Werk „I Awake“  veröffentlicht. Das Rolling Stones Magazin beschrieb das Album als „verstörendes Meisterwerk“.

Sarah Blasko fasziniert uns mit ihrem intelligent, gefühlvollen, eigenwilligen, eleganten und fesselnden Sound.

Ihre Songs verbergen so viele Gegensätze in sich. Sie brilliert mit zartem Singer/Songwriter-Folk. Dann zitiert sie Morricone und die Talking Heads. Die bittersüßen Melodien finden sich in ihrer glasklaren und ebenso bittersüßen Stimme wieder. Kraftvoll, aufmüpfend, zart, leise, laut, schüchtern und zugleich willensstark.

So geht Musik heute. 

Sarah Blasko hat wieder einmal ein sehr anspruchsvolles und dennoch massentaugliches Werk abgeliefert. Von ihrem letzten Minialbum „Cinema Songs“ mehr als begeistert vergleichen wir nun diesen Longplayer mit dem Letzten. Und auch wenn es 2011 undenkbar schien, so hat die Sängerin noch einmal eine Schüppe obendrauf gelegt. Zwar ist sie erwachsener geworden, ihre elfenhafte Stimme hat sich gefestigt, ihre Kreativität ist gewachsen und ihre musikalische Umwandlungskraft hat sich verbessert.

Spätestens jetzt dürfte sie kein Geheimtipp mehr sein.

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