Albumcheck | Foam and Matter von Foam Lake

Die kanadische Band Foam Lake wandelt auf den Pfaden von Indie-Sound, der zudem mit einer leichten Prise Synthie-Sound gespickt ist. Dabei umgibt sie eine besondere Atmosphäre. Schließlich spielen in der Band insgesamt vier Brüder. 

Ihre musikalischen Einflüsse reichen von Neil Young über My Bloody Valentine bis hin zu den Ramones. Ein bisschen The Smith kann man hier und da auch entdecken. Zu hören gibt es den kompletten Sauhaufen auf dem neuen Album, welches sich „Force and Matters“ nennt. 

Doch ist es wirklich ein musikalischer Sauhaufen, den die Jungs auf dem Longplayer von sich geben. Wir denken eher nicht. Das Debütalbum verzückt auf seine eigene Art und Weise, obwohl nicht wirklich große Wurf dahinter steht. Songs wie „Too late“ oder auch „Baggage“ fallen sehr positiv ins Gewicht, obwohl der erste ein sehr treibender und kraftvoller Track ist. Letztgenannter spiegelt eher ein ruhiges Dasein wieder, wirkt jedoch keineswegs trist.  Auch „Last Chance“ kann sich hören lassen.

Zwar ist das Werk nett und handwerlich gemacht, entspricht jedoch leider nur dem Mittelmaß.

 

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