Albumcheck | English Electric von OMD

Ab heute gib t es das neue OMD Album „English Electric“ im Handel zu erwerben. Geschrieben, aufgenommen, produziert und gemischt wurde das Werk von OMD themselves.  Andy McCluskey und Paul Humphreys  haben für ihren neuen Longplayer mal wieder ganz tief in die Trickkiste gegriffen.  

So leiten himmlische Chöre den Beginn einer groß angelegten, kühnen und erhabenen Synthpop-Odyssee an. Geerdet einerseits durch ein Industrial-Rückgrat und andererseits beseelt und euphorisch gen Himmel und darüber hinaus.

Das 12 Track starke Album hat viele Facetten zu bieten. Neben ihrem alten Stil gibt es viel überpoppiges zu hören. Genial gemixt und gut portioniert. Mit den wiederkehrenden Motiven Technologie und Weltraum reichen die Highlights des Albums unter anderem von „Please Remain Seated“ – Dazzle Ships „ABC Auto-Industry“ in einer Neuauflage für das 21. Jahrhundert – und „Night Cafe“ – einer Hommage an Edward Hopper, mit einem Text bestehend aus Titeln seiner Werke – bis hin zu „The Future Will Be Silent“, einem Track, der musikalische Stile bis zu hypnotischer Wirkung verwebt.

„English Electric“ ist der Nachfolger des 2010 veröffentlichten „A History of Modern“. Da ist es doch nett, das man sich die Veröffentlichung zum Jahr des 35. Bandjubiläum aufgehoben hat.

Ansich verbirgt das Werk einige Kracher, wie man es von OMD gewöhnt ist. Unsere Favoriten sind „our System“ sowie der Song „Dresden“

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