Albumcheck | Drehmomente von Charmana

„Klar, immer her damit“ so lautete die Antwort auf die Bitte von Charmana ihr Album „Drehmomente“ zu rezensieren. Die Jungs sind bei Timezone Records unter Vertrag und machen deutsche sowie englische Rockmusik, die mit einem kleinen Hauch Indie angereichert ist. 

Ausgestattet ist das Werk mit 15 Tracks, die allesamt erdig und eigenwillig klingen. Krude Hooklines und kernige Riffs werden mit sinnigen Texte kombiniert. Bei der WDR2-Aktion „Musikclub – Szene NRW“ erreichte die Band Platz 2. Ein beachtenswerter Erfolg. 

Nun scheint sich die 20 jährige Arbeit der Band, deren Bandmitglieder zusätzlich noch normalen Jobs nachgeht, endlich gelohnt zu haben. Nun ja, eigentlich kann Charmana auf drei Studio-Alben und einem Live-Silberling stolz sein.

Doch kommen wir zum Longplayer itself. Besonders auffällig der Wechsel zwischen der deutschen und englischen Sprache. Hier weiß man gar nicht, was einem besser gefallen soll. Die deutschen oder englischen Tracks, beide haben ihre Berechtigung. Persönlich gefallen die deutschsprachigen Song einen Ticken besser, aber das ist bekanntlich Geschmacksache.

Die Songs sind einprägsam und zudem massentauglich. Ein wirklicher Oberkracher ist zwar nicht zu finden, müsste ich mich jedoch für einen Song entscheiden, würde ich wohl „Helden“ wählen.

Obwohl die Tracks“8 Hundred Miles“ und „Auf dem Meer“ ebenso wenig zu verachten sind. Das Gesamtkonzept des Longplayers ist sehr gut ausgearbeitet und es kommt eine musische, leicht melancholische Stimmung auf, die sich in seichter Absicht auf die Ohrenwerkzeuge des Musikgenießers legt.

 

 

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