Albumcheck | Baby Driver von Marceese

Ein Kiss-Cover Album nachzuspielen ist sicherlich nicht die einfachste Sache der Welt. Von daher lag der Maßstab für den Berliner Singer-/Songwriter Marceese ziemlich hoch. 

Marceese hat noch auf die größten Hits verzichtet und Tracks wie „Strutter“, „Cold Gin“ oder auch „Sure know something“ innerhalb von vier Tagen im heimischen Wohnzimmer aufgenommen. 

Und obwohl wir schon einige Scheibchen von Marceese vorliegen haben, fällt uns diesmal auf, dass der Longplayer mit seinen insgesamt 11 Tracks doch etwas schwach auf der Brust ist. Vielleicht machen dies auch die Ecken und Kanten der Songs aus. Irgendwie passen der Stil von Marceese und auch der Stil von KISS nicht zusammen.

Zwar hat Marceese versucht sein Folk-Wissen mit in den Silberling einfließen zu lassen, doch so wirklich will der Funke leider nicht überspringen. Schade eigentlich, denn sonst hat Marceese wirklich so einiges auf der Pfanne.

Da ändert auch das Cover nichts, auch wenn der Berliner das Coverartwork der original KISS-Katzen von Peter Criss ‚ Drumriser aus den Siebzigern vom Designer John Rios zur Verfügung gestellt bekommen und diese in leicht abgewandelter Formation genutzt hat.

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