Albumcheck | Uns fragt ja keiner von Heinz Rudolf Kunze und Tobias Künzel

Kommen wir zu weiteren Vertretern der deutschen Sprache, die heute ihr Scheibchen auf den Markt schmeißen. Heinz Rudolf Kunze hat sich nämlich mit Tobias Künzel zusammengetan, um das deutsche Landschaftsbild in eine Art Flächenbrand zu verwandeln. 

Zusätzlich kamen noch Paul Millns an den Tasten, Christof Stein-Schneider von Fury in the Slaughterhouse an der Gitarre hinzu und auch Peter Pichl gesellte sich zu der illustren Runde. So ergab eins das Andere. Es entstand mit den erstgenannten Protagonisten das Werk KuK. Zuhören auf der Doppel-CD „Uns fragt ja keiner“. 

In 10 deutschen Städten war man gemeinsam unterwegs. Das Hörerlebnis gibt es nun in einer Live-Version auf genau dieser Doppel-CD. Angemerkt sei: DAS IST KEIN FRÜHSTÜCKCHEN, sondern ernst gemeintes Liedgut mit einem besonderen Flair und einer großen Prise Wahrheit.

Die beiden Künstler hätten ein Rezept, die Welt zu retten, aber: „Uns fragt ja keiner“. Genau! Vielleicht hätte man dies mal machen sollen, denn die charakteristischen Aufschwünge der Musiker enthalten anspruchsvolle Ansätze. Man gibt sich sozialkritisch, nicht nur im musikalischen Monolog sondern auch im künstlerischen Dialog mit dem Publikum.

Neben einer gelungenen gemeinsamen Symbiose der „Hits“ des Einzelnen gibt es ein wahres Feuerwerk zu entdecken. Bittersüß und schnörkelos.

Prädikat: Hier tobt der Zirkus.

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