Albumcheck | The Kyteman Orchestra von The Kyteman Orchestra

Mensch, was für ein Zungenbrecher, wenn man das selbstbetitelte Album „The Kyteman Orchestra“ von The Kyteman Orchestra in einem Satz ausspricht. Es macht zumindest neugierig. Wer The Kyteman Orchestra live hören möchte, sollte es auch nicht eilig haben. So müssen erst 50 „Band“-Mitglieder die Bühne stürmen. Und dann geht es auch schon los. 

Ähnlich, wie vom Namen her zu erwaten, sind die ersten Töne mit Bläsern und dramatischen Tönen ausgestattet. Doch nachfolgend entpuppt sich die CD nicht unbedingt als ausschließliches klassisches Konstrukt. 

So kommen auf einmal Rap-Nummern auf den Plan, so dass man verwundert die Augen zukneift.  Immer wieder wechseln die Klangfarben und die Soundmuster. Der rote Faden, der sich durch das Album zieht ist, dass nichts dem anderen gleicht und dennoch ein objektives Gesamtwerk ergibt. So gibt es  Electro, Jazz, Fusion Mash Up, Hip-Hop und klassische Musik auf die geschundenen Ohren.  Viele verschiedene Musikstile und -Richtungen werden passend gemacht. Und dies mit einer spielenden Leichtigkeit.

Der Funke der Abwechslung steckt an und wirkt zudem nicht aufgesetzt. Jeder Track ist wie ein Überraschungs-Ei.

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