Albumcheck | Say it to my Face von Huey and the New Yorkers

Huey Morgan ist mit einem riesigen Wissen über zeitgenössische Musik ausgestattet, schließlich gehört der Brite zu den meistgeschätzten Radio-DJs. So konnte er bislang bei BBC 6 Music und bei Radio 2 für Furore sorge. Bekannt ist er auch als Frontmann der Band Fun Lovin Criminals.

Während die Band eine Pause eingelegt hat, hält es Huey nicht in den Sitzen. Also nahm er kurzerhand ein eigenes Soloalbum auf die Beine zu stellen. Natürlich ist sein Album „Say it to my face“ mit Funk, Rock and Roll, Country und Blues gespickt.

Die traditionellen Genre hat der Musiker dabei in einen poppigen Kontext gesetzt. Neben ehrlichen Folk-Balladen, die u.a. von Liebe und deren Begleiterscheinungen berichten, finden sich auch dreckig anmutende Songs, die schon einmal ins Bein gehen können. Eines ist definitiv klar: es wird nie langweilig mit der Platte. Sicherlich ist sie nicht jedermanns Sache, da sie m.E. nicht für die breite Masse produziert wurde.

Vieles klingt sehr melancholisch und dennoch irgendwie unterkühlt. Für den Schnee im März genau das Richtige.  Das Thema und der Schauplatz des Albums ist war, New York. Gerne stellt man sich dabei Orte wie Brooklyn vor. In der Kälte!  Mit jedem Song wandelt man in den Straßen New Yorks, ähnlich wie damals Sting als Englishman in New York. Somit erschafft Huey Morgan ein magisches Flair, welches den Zuhörer umgibt. Nachteilig ist jedoch die Lockerheit mit der Huey zu Werke geht. Dies wirkt leicht oberflächlich und künstlich. Trotzdem solltet ihr euch die Scheibe mal anhören.

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