Albumcheck | Red Panda von Colt Silvers

Drei Jungs. Eine französische Band. Brillanter Mix aus Indie-Elektro-Pop. Mehr muss man nicht sagen. Zur Überraschung an diesem Wochenende gehören sicherlich Colt Silvers, die uns mit ihrem aktuellem Werk „Red Panda“ mehr als begeistern. 

Das Scheibchen ist bereits am 22. Februar auf dem Label Def Rock erschienen. Und es scheint so, als wären die Jungs die französische Antwort auf Foals und Alt-J. 

Schon der Opener „Seasons of Silence“ zeigt wo die Reise hingeht. Folgend der Kracher „As we walk“. Kopfnicker und Füßeschüttler sind hier angesagt. Auch „Hide and Seek“ muss sich definitiv nicht verstecken. Mit „Silver Horses“ wirkt der poppige und elektronische Sound auf die Spitze getrieben. „Summer and Fall“ ist sehr orchestral aufgebaut und kann durch ausgeklügelte Soundstrukturen überzeugen. Schöner Spannungsaufbau. Klavierbetont wird es bei „Panda Romance“, welcher zugleich in „Youth“ einblendet. Hier wird das Piano-Thema wieder aufgegriffen, um zugleich in einen massiven elektronischen Part einherzugehen. Plötzlich stehen die Stimmen im Vordergrund.

„Peaches“ überzeugt mit einem klarem Indie-Gewand. Poppig aufgehübscht. „Werewolves“ ist der erste Patzer des Longplayers und hätte ruhig in der Versenkung verschwinden können. Wohingegen „Above the ocean“ die Herzen der Indie-Fans höher schlagen lässt. „Zugzwang“ klingt sehr elektronisch. „Anywhere we go“ ist leider der zweite Patzer des Longplayers. „Sometimes“ macht jedoch alles wieder gut. Zum Schluss wird es mit „Stories“ andächtig und ruhig. Der perfekte Ausstieg.

Wären da nicht die zwei Patzer, hätten wir sicherlich 10 Sterne vergeben. Aber, leider, leider nur die Pechmarie. Ansonsten ist das Album annähernd perfekt.

Prädikat: Unbedingt hören!

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