Albumcheck | Metropolis von Robby Maria

Robby Maria musste erst sieben Jahre drch die Gegend irren. Seine Wege führten ihn nach Los Angeles und sogar zu einem Eingeborenenstamm in das Amazonas-Gebiet. Der dortige Schamane erkennt, dass Robby Maria eigentlich vor seinem Leben und vor seiner Berufung davonläuft. Also beschließt er sich endlich dem wahren Leben zu stellen und wandelt nach Europa. 

Dann beginnt er damit Musik zu machen. Nun legt er mit „Metropolis“ sein zweites Machwerk vor, welches auf dem Label Timezone erschienen ist. 

Um es vorweg zu sagen, es handelt sich bei dem Longplayer um ein ausgeklügeltes und zugleich sehr anspruchsvolles Werk. Anhand der einzelnen Instrumente, die Robby Hauptsächlich selbst eingespielt hat, ist dies bereits zu erkennen. Dazu kommt ein ausgereifter Stil des Songwritings.

Ferner brilliert Robby mit enormer Textsicherheit. Obwohl es beim ersten Ohrwaschgang bereits sehr viel zu entdecken gibt, entfalten die 14 Tracks nach mehrmaligem Hören ihre volle Kraft. Wunderbar minimalistisch gewebte Klangteppiche, die zum Verweilen einladen. Sehr schön.

Anspieltipps: 

  • In the light of the summer
  • European Queen
  • Woman in you

1 Comment

  1. Bettina Pauls sagt:

    Verfolge recht regelmäßig eure Beiträge und da mir Robby Marias Werdegang imponiert hat und ja auch die Albumkritik sehr vielversprechend ausfiel, habe ich mir die CD bestellt. Was soll ich sagen ? Das Ding ist eine Rakete! Der Typ hat nicht nur eine Mördergeile Stimme, auch klingt er wie kein Anderer und die Songs sind ebenfalls nicht nur supereigenständig und teilweise richtig schräg (meine ich positiv) sondern auch sehr professionell und gehen voll unter die Haut! Danke für diesen wertvollen Tipp!!!

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