Albumcheck | Kollektiv Barner 16 von Kollektiv Barner 16

Hamburg-Altona im Winter 2012/13. Was tun? Ab nach Hause, die Decke über den Kopf, oder? Doch da… aus der Ferne… leise Musik, eine Melodie, ein Beat. Unwillkürlich spitzt man die Ohren und lauscht. Unwiderstehlich zieht es einen zur Quelle des Sounds. Über die Kreuzung, vorbei an einem altehrwürdigen Veranstaltungszentrum zu einem Hinterhof… Und was für ein Hinterhof! Die verschiedensten Klänge dringen aus dem Gebäude mit der Adresse Barnerstraße 16.

Die ohrenbetäubenden Klänge entstammen der Band Kollektiv Barner 16, die nun ihr gleichnamiges Debütalbum vorgelegt haben. Schrill geht es dort zu. Hier kommt was Funk in die Büchse, dort wird was Elektrobeat bei gemengt, dann noch eine Prise Indie Pop. Hauptsache Energiegelanden.

Kollektiv Barner 16 sind total abgedreht. Hier hat Kreativität ihren eigenen Namen. Dabei ist  „barner 16“  ein Netzwerk professioneller Kulturproduktionen von Künstlern mit und ohne Handicaps. Bei ihrer Musik eröffnet sich ein faszinierendes Klanguniversum, welches man nur selten auf die Ohren bekommt.

Irgendwie alles total sinnlos und unpassend. Und gerade dies macht den Stil und auch das Flair des Longplayers aus.

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