Albumcheck | For Now I am Winter von Olafur Arnalds

Der Isländer Ólafur Arnalds gehört zu den glänzendsten und fähigsten jungen Komponisten der Welt.  Mit seinem neo-klassischen Stil, den er mit einer Vielfalt von Einflüssen verbindet, deren Spektrum von Electronica bis zum Minimalismus reicht, sorgt der Künstler für reichlich Aufsehen. 

Seit Arnalds 2007 mit Eulogy For Evolution debütierte, hat der 26-Jährige unter seinem Namen eine Reihe unterschiedlichster Projekte verwirklicht. Die Bandbreite reicht von eigenen musikalischen Veröffentlichungen über Soundtracks für sehr erfolgreiche Hollywood-Produktionen (“Looper”, “The Hunger Games”) bis hin zu Ballettmusik (“Dyad 1909”).

Mit „For Now I Am Winter“ legt Olafur Arnalds nun sein drittes Studioalbum vor. Die Besonderheit: Das neue Album ist poppiger als je zuvor. Zudem hat er Arnór Dan Arnarson, den Lead-Sänger der Band Agent Fresco, für sein Werk verpflichtet.

Damit erhält der Longplayer die feine Note, die bislang immer fehlte.  Neben den euphorischen Kompositionen sind nun lyrisch-elektronische Pophymnen enstanden, die das Cross Over Herz erfreuen.

“Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Album mit Abstand das beste ist, das ich bisher gemacht habe. Ich bin wirklich glücklich, dass ich mich dazu entschloss, etwas anderes auszuprobieren, sagt Ólafur Arnalds.

Dem können wir nur beipflichten.

Prädikat: Klarer Hörbefehl!

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