Albumcheck | Bridge the roads von Franka de Mille

Mit fragilen Soundelementen kommt das aktuelle Country & Folk Album von Franka de Mille daher, welches heute auf Chi Wara Music unter dem Vertrieb von Soulfood veröffentlicht wird. 

Als erste und einzige Indie-Künstlerin, die für die British Phonographic Industry Kampagne „Why Music Matters“ (neben Nina Simone, The Beatles, Kate Bush, Louis Armstrong, John Martyn, Nick Cave etc.) ausgewählt wurde, hat Franka bereits kritischen Beifall für ihre emotional rohe und elegante Mischung aus Americana, Kammermusik und Neo-Folk erhalten.

Auf ihrem Longplayer setzt die Künstlerin ihren Fokus auf starke Melodien, die zugleich mit ihrer kraftvollen, emotionalen Aufladung ihrer einzigartigen Stimme punkten kann. Hinzu kommen persönliche Texte.

Besonders stark ins Gewicht fallen der gezielte Einsatz von Violine, Cello, Akkordeon, Mandoline und Flöte als „Zweitstimmen“. Dies macht das Scheibchen zu einer Besonderheit, welche mit einer gewissen Tiefe und einer kreativen Klarheit glänzen kann.

So entpuppt sich die CD als Liebhaberstück, kommt jedoch nicht über ein paar Blitzmomente hinaus. Trotz der Songperlen gibt es kaum Kracher zu vermelden. Von daher driftet die CD ins Mittelmaß ab. Schade eigentlich.

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