Albumcheck | Amygdala von Marybell Katastrophy

MARYBELL KATASTROPHY wurde vom größten dänischen Musikmagazin „GAFFA“ bereits in den Kategorien Beste Band, Bestes Album und Bestes elektronisches Release 2012 nominiert. Kein Wunder, klingt ihre Musik doch so neu und trotzdem so vertraut. 

Ihr Klanguniversum in Form einer purpurfarbenen Picture Vinyl Disk namens „Amygdala“ hebt den Zuhörer in andere Sphären. Natürlich lässt sich die Musik von Emil Thomsen und Marie Hojlund (TIGER TUNES Keyboarderin) auch digitalerweise genießen. A propsos genießen: THE LIBERTINES waren auch schon ganz hin und weg von MARYBELL KATASTROPHY und baten diese um einen Remix von „Up The Bracket“. 

Ihr sehr, dass wir nicht die einzigen sind, die von der skurilen Kombi angetan sind. Ihr Stil klingt sehr elektronisch, ohne dabei den Gesang und melodische Klangstrukturen aus dem Auge zu verlieren. So begibt man sich auf eine seltsame Reise, die man mit Alice im Wunderland vergleichen könnte.

Vintage-Synthies treffen auf Indie-Gitarren und Drumcomputer. An sich nichts ungewöhnliches und eigentlich schon alter Hut. Marybell Katastrophy zeigen allerdings, dass man auch ganz neue Ideen aus dem Hut zaubern kann. Sicherlich dürfte dieses Machwerk nicht den Geschmack der großen Mehrheit treffen. Dies ist m.E. auch gar nicht beabsichtigt.

Der Longplayer bedient vielmehr eine erlesene Zuhörerschaft. Ob ihr dazu gehört, solltest ihr spätestens beim ersten Hörtest erkennen.

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