Albumcheck | Amygdala von DJ Koze

Geschlagene 8 Jahre mussten die Fans auf das neue Werk „Amygdala“ von DJ Koze warten. Lange Zeit, sich als Künstler weiterzuentwickeln, zurückzublicken und zu basteln.  Entstanden ist ein unwirklicher 78-minütiger Spaziergang durch Kozes Kopf .

Der Ohrenzeuge erhält Einblick in die Stimmungen und Intensitäten des Musikers. Es gibt experimentellen Sound auf die Ohren. Die CD präsentiert sich als gefühltes Doppel-Album. „Amygdala“ verblüfft durch Musikalität, Deepness, feinstoffliches Sounddesign und ist ein Kaleidoskop unterschiedlichster Klangwelten.

Niemand anders könnte auf so organische Weise Künstler wie Caribou, Apparat und Dirk von Lowtzow, Hildegard Knef und Matthew Dear, Ada und Milosh auf einer Langspielplatte vereinen wie Koze. Demnach sind die 13 Songs sehr skurril und sprühen voller musikalischen Nuancen, der man nur schwer beizukommen ist.

DJ Koze verbreitet keine reine Tanzmusik, sondern verfasst seinem neuen ICH ein einzigartiges Gewand von klaren Soundstrukturen. Nett anzuhören. Die verspielten Tracks weisen zudem eine grandiose Gästeliste auf. Reinhören und genießen.

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