Albumcheck | 14 von David Garrett

Interessant ist das neue Album „14“, das David Garrett im Jahre 1995 als damals jüngster Künster, der jemals bei der Deutschen Grammphon unter Vertrag genommen wurde, eingespielt hat. Das „verlorene Album“ kommt heute in den Handel und zeigt das unglaubliche Talent dieses Musikers.

Damit sind wir bei der Klassik angelangt. Und zu David Garrett muss man ja nicht mehr viel sagen oder schreiben. Das ergibt sich bereits aus dem Namen. Mit dem Longplayer erhält der Hörer die seltene Möglichkeit, den einst jungen Violinisten mit dem heute in aller Welt etablierten Stargeiger zu vergleichen. 

 

Natürlich hat sich der Künstler im Laufe seiner künstlerischen Schaffensart weiterentwickelt. Dennoch sind seine kindlichen Ansätze sehr gut. Es verwundert nicht, warum David Garrett einen so großen internationalen Erfolg verzeichnen kann. Neben einer herausragenden Tontechnik ist auch die Spielweise des jungen David Garrett einzigartig. Die nunmehr 18 Jahre alten Tondokumente eröffnen nicht nur Kennern des Geigers und seiner Werkauswahl einen besonderen Hörgenuss.

„’14‘ ist eine Momentaufnahme meines Lebens, ein Schnappschuss meiner Geschichte, es zeigt einen wichtigen Teil davon, wer und was ich heute bin. Ich bin erleichtert, dass dieses ‚verlorene‘ Album nun veröffentlicht wird.“ sagt der Musiker über die Neuauflage seiner CD.

Und auch wir finden, dass sich das Scheibchen durchaus mit Genuss verspeisen lässt.

 

Tracklisting

Niccolò Paganini (1782–1840)
A La campanella 6:10
Rondo aus dem Violinkonzert Nr. 2 op. 7
arr. August Wilhelmj

Giuseppe Tartini (1692–1770)
Violinsonate g-moll »Teufelstriller-Sonate«
arr. Fritz Kreisler
B 1. Larghetto 4:13
C 2. Allegro energico 2:54
D 3. Grave 1:25
E 4. Allegro assai 8:22

Antonín Dvorák (1841–1904)
F Humoresque op. 101 Nr. 7 3:54
arr. Marta Linz

Franz Schubert (1797–1828)
G Ave Maria! 5:50
Ellens Gesang III D 839
arr. August Wilhelmj / George Perlman

Fritz Kreisler (1875–1962)
H Praeludium und Allegro im Stile von Gaetano Pugnani 5:28

Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
I Nur wer die Sehnsucht kennt op. 6 Nr. 6 3:42

Henryk Wieniawski (1835–1880)
J Fantaisie brillante op. 20 17:37

Fritz Kreisler
K Liebesleid 3:55

Edward Elgar (1857–1934)
L La Capricieuse op. 17 3:49

Max Bruch (1838–1920)
M Kol Nidrei op. 47 10:26

arr. Josef Gingold

David Garrett violin
Alexander Markovich piano

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