Albumcheck | Opposites von Biffy Clyro

Einmal Rockhymnen mit Sahne, bitte. Oder auch Sahneschnittchen im Rock. Wie man es dreht und wendet, es kommt immer das Gleiche dabei raus. Biffy Clyro mit seinem neuen Album „Opposites“. Erschienen bereits am 25. Januar bei Warner, hat es einige wenige Umstände bedurft, bis uns der Silberling erreicht hat. Das sechste Studioalbum kann sich übrigens hören lassen. 

Satte 14 Songs haben die Jungs auf den Longplayer gepackt. Die Briten haben bereits vor fast sechs Jahren beim PUZZLES-Album erkannt, dass sie mit ihrem außergewöhnlichen und einzigartigen Sound mit zu den besten Rockbands unserer Zeit gehören. Durch das epische Hymnen-Manifest OPPOSITES werden nun auch die letzten Zweifler auf dem Kontinent erkennen, dass man an dieser Band einfach nicht mehr vorbeikommt.

Die Jungs heizen einem so richtig ein. Der Opener kann sich bereits hören lassen und bietet einen gelungenen Einstieg in eine gut gelungene Scheibe. Titel wie “Black Chandelier”, “Sounds Like Balloons”, „Skylight“  oder auch “The Thaw” sollte man möglichst laut aufdrehen. Knackige Beats, mit schickem Schlagzeug und die geniale Stimme des Sängers Simon Neil überzeugen vom ersten Ohrenblick. Trotzdem sollte man das Scheibchen mehr als einmal durchlaufen lassen, denn je öfter man das Ding hört, desto besser gefällt es einem.

Langeweile kommt keine auf. Immer wieder gibt es neue Feinheiten zu entdecken. In den letzten Jahren hat sich das Trio enorm weiter entwickelt. Wer also auf eine Scheibe ala ihrer Anfänge erwartet, dürfte etwas irritiert den Silberling in die Ecke schmeißen. Entdeckt man Biffy Clyro jedoch neu, so hat man es wahrlich mit einem herausragenden Werk zu tun, welches einem nach mehr dürstet.

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