Albumcheck | Monkeys in your head

Da schreit jemand ganz gewaltig. Zumindest, wenn man nach dem Cover der aktuellen EP von Monkeys in your Head geht. Die Düsseldorfer haben uns kontaktiert, mit der Bitte ihre EP zu beurteilen. Ich (von der schäl Sick) habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Musik von Edward, Holger, Georg und Martin auf Herz und Nieren zu prüfen. 

Weniger schreiend geht es im inhaltlichen Musikstil zu. Das Cover ist ein wenig irreführend, zumindest auf den ersten Blick. Bis man die Affen im Kopf bemerkt. Gegründet wurde die Band übrigens im Jahr 2008. In ihrer jetzigen Besetzung spielen die Jungs seit ungefähr drei Jahren zusammen. Und was hat die Band so zu bieten? 

Gute Frage, nächste Frage. Insgesamt gibt es auf dem silbernen Dreher fünf ausdrucksstarke Songs auf die Ohren. Besonders gefällt mir der Track „Chance – Listen to my heart“. Ein etwas bedächtigeres Stück mit tollem Gitarrensound. Doch fangen wir von vorne an. Der Opener „Suffer in silence“ stimmt Einen mit Babygeheule ein. Soweit so gut. „Loosen Up“ verfügt über einen leichten Ska Einfluss, was dem mit rockigen Klangfäden gespickten Track ganz gut zu Gesicht steht.

Da ich bereits über Lied Nummer drei berichtet habe, wenden wir uns also „Hear the Beating of the Dragon Heart“ zu. Irgendwie hat dieser Song etwas von Genesis in den 70s. Laut hören ist hier Pflicht und mit kleinen Teufelchen kommt der Titel besonders gut. Last but not least wird es mit „Jelly Pearl“ rockig. Ähnlich den (punkigen) Anfängen im damaligen Ratinger Hof.

Alles in allem ist der Silberling gut gelungen. Gute Live-Musik.

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