Albumcheck | Kein Unbeschriebenes Blatt von Diane Weigmann

Die Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Diane Weigmann steht bereits mehr als zwanzig Jahren auf der Bühne. Hübsch ist sie und ein Rotschopf. Dazu kommt ihre unschuldige und glasklare Stimme. Nun veröffentlicht die Musikerin ihr siebtes Album „Kein unbeschriebenes Blatt“ .

Sie klingt wie ein braves Mädchen, spielt aber wie ein Cowboy. Ihre Musik fühlt sich zart an, schmeckt aber auch nach Schweiß und Tränen. Sie ist schon lange dabei, bringt aber jetzt zum ersten Mal ein Album auf ihrem eigenen Label, in eigener Regie und ohne Kompromisse heraus. Sie lächelt – und ihre Ehrlichkeit haut dich lässig vom Hocker. 

Die Texte berühren Herz und Seele. Sie erzählen von ausschweifenden Gefühlswelten. Egal ob Trennung, Hoffnung, Elternschaft, Weltanschauung und Liebe.

Mit meiner Musik ordne ich meine Lebensumstände, initial schreibe ich also ein Lied nie nur für andere.“ sagt Diane über ihre Musik. Das ist schon seit 1989 so als Diane mit Freundinnen die legendären Lemonbabies gründet. „Kein unbeschriebenes Blatt“ ist sicherlich kein Massenprodukt, kann aber durchaus von der Masse gehört werden.

Wieder haben wir es mit Diane Weigmann mit einer neuen Art Sängerin zu tun, die derzeitig aus dem Boden sprießen. Endlich bietet die deutsche Musikszene wieder anspruchsvolle und handgemachte Musik mit Gefühl und Herz.

Fazit: Federleicht und gefühlsbetont!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.