Albumcheck | Heartthrob von Tegan und Sara

Ich habe NULL Plan wer Tegan und Sara sind. Ehrlich nicht. Nun ja, trotzdem mal das aktuelle Scheibchen „Heartthrob“ eingeschmissen. Und schwupps, da ist es schon passiert. CD hängen geblieben. Was tun? Ist das vielleicht ein schlechtes Omen? 

Nun noch mal von vorn. CD einschmeißen und los geht’s. Noch zur Info: Nach dem kürzlichen Release der Werkschau-EP „In Your Head: An Introduction To Tegan And Sara“, welches die gesammelten Highlights ihres bisherigen Schaffens auf einem Tonträger vereinte, präsentieren sich Tegan And Sara nun in einem neuen, frischen und aufregenden Soundgewand!

Tegan und Sara sind Schwestern, die bisher ihr Songwriting voneinander getrennt hielten. Für „Heartthrob“ haben sich die Beiden jedoch Unterstützung von Multiinstrumentalist Greg Kurstin, Bassist Justin Meldal-Johnsen und Producer Mike Elizondo geholt und gemeinsam ihr neues Werk umgesetzt. Und demnach klingt das Album auch.

Poppig und eingängig. Der Longplayer handelt von Lust, Verlangen und Leid. Und ist immer zwischen den beiden immer währenden, entgegen gesetzten Beziehungspolen oszillierend: Zwischen erotischem Rausch („Closer“) und absoluter Post-Trennungs-Zerstörtheit („How Come You Don`t Want Me“).

Die Zwillinge zeigen mit 10 Songs, dass man sie demnächst zum allgemeinen Popzirkus durchaus zählen kann. Mit Indie-Musik hat ihr Stil jedoch nicht mehr soviel zu tun, da es die beiden vorgezogen haben, ins Popgenre abzudriften. Dennoch steht den beiden das gut zu Gesicht.

Fazit: Überraschend frisch!

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