Kevin Smith – ein Fettsack mischt Hollywood auf

Zumindest hat sich das Kevin Smith auf die Stirn geschrieben. Der amerikanische Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Schauspieler und Comicautor hat nun wieder einmal ein Buch geschrieben. Es nennt sich Tough Sh*t / Ein Fettsack mischt Hollywood auf und erzählt von seinen Erlebnissen im Showbusiness, die nicht immer ganz sauber erscheinen. 

kevin-smith-albumcheck-pressefoto

Es wird die Frage beantwortet, wie es ein talentfreier Niemand wie Smith geschafft hat, mittlerweile zehn Kinofilme zu drehen. Smith hat es sogar geschafft ein ganz eigenes Film-Genre zu kreieren. New Jersey-Filme ist hier das Stichwort. Wie man es nicht anders vermuten mag, spielen die Filme in New Jersey und haben teilweise sogar eine übergreifende Handlung.

Zudem besetzte Smith seine Filme mit bekannten Schauspielern, wie z.B. Ben Affleck oder auch Matt Damon. Die Besonderheit: häufig werden in den Filmen Zitate aus Star Wars verwendet. Seine Filme nennen sich Clerks, Chasing Amy, Dogma oder auch Red State.  Sie genießen allesamt Kultstatus. Die wiederkehrenden Figuren Jay und Silent Bob, letzterer gespielt von Smith selbst spiegeln die heutige Gesellschaft und deren Entwicklung wieder. Klar ist Smith ein wenig abgedreht, doch diese Verrücktheit hat in schließlich zu einem der bekanntesten Vertreter des Independent-Kinos gemacht.

Dementsprechend darf man auch gespannt auf sein Buch „Tough Sh*it“ sein, welches seit letzter Woche erhältlich ist. Vielversprechend auch, dass Smith bereits einige New York Times Bestseller schreiben konnte. Nebenbei betreibt der Filmemacher und Bücherschreiber das Podcast-Netzwerk Smodcast.com und lebt in Los Angeles und natürlich auf Twitter.

Frech ist das Buch. Zumindest wenn man nach seinen Anfängen gehen darf. Hier beschreibt Smith, woraus er entstanden ist. Nämlich aus einem Klumpen Wichse, aus dem er als strahlender Sieger hervorgegangen ist. So stellt er also fest, dass niemand im Leben ein Looser sein kann.

Und so geht es weiter. Neben einigen witzigen und zugleich abrechnenden Passagen, nimmt es der Autor doch sehr genau mit sich selbst und der Filmbranche. Ein wenig autobiografisch, doch wen kümmert es?

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