FUNDSTÜCK | Popmusikjournalistinnen – Wer schreibt eigentlich über ….

Redaktion AlbumcheckTanja Spenst

Redaktion Albumcheck
Tanja Spenst

Mädels in der Branche der Musikjournalisten sind rar. Wir müssen die Zähne zusammen beißen, kämpfen und irgendwie alles unter einem Hut bringen. Ich kann ein Liedchen davon singen, denn als Herausgeberin von Albumcheck.de; ilove.albumcheck.de und Interviewcheck.de ist es nicht immer einfach. 

Ich liebe mein Schaffen als Musikjournalistin. Leider wirft diese Tätigkeit nicht soviel ab, wie ich gern hätte, so dass ich hauptberuflich zusätzlich mein Brot mit einem anderen Job verdienen muss. Das ist auch nicht weiter schlimm. Anders könnte ich es mir bislang nicht vorstellen.

Als Musikjournalistin hat man dennoch viel zu tun. Wer meint, man muss lediglich Reviews schreiben, zu Konzerten gehen, berühmte Leute treffen und das war es schon, der irrt. Das Ganze muss schließlich organisiert, koordiniert und finanziert werden. Das fängt mit den Internetseiten an und hört sicherlich nicht mit der Veröffentlichung eines Artikels auf. Was dazwischen liegt, wissen die wenigsten. Doch ich will nicht meckern, auch wenn viele Frauen in der Branche mit harten Bandagen kämpfen müssen und hin und wieder mal nicht ganz so Ernst genommen werden.

Doch es gibt sie, die starken Frauen, die sich in den letzten Jahren für ihren Beruf stark gemacht haben. Egal ob im Print oder auch im Online-Bereich. Wer des öfteren bei Konzerten anwesend ist, kann häufig an einem Finger abzählen, wie viele Frauen sich im so genannten Fotograben befinden. Garniert dazu gibt es wohlwollende Blicke und mündliche Empfehlungen von den Herren der Schöpfung. Es erscheint immer noch, als gäbe es ausschließlich Musikjournalisten und kaum Musikjournalistinnen, es sei denn sie sind jung, hübsch und Fernsehtauglich.

Bei meinem täglichen Rundgang durch das Internet ist mir vor kurzer Zeit eine Homepage aufgefallen, welche die Ambitionen hat, ein Lexikon der Popmusikjournalistinnen aufzubauen. Da ich mich als solche betrachte, habe ich mich dort sofort gemeldet.

Sofort wurde mein Antrag angenommen. Zudem möchte ich alle Musikjournalistinnen dazu auffordern sich eintragen zu lassen.

Hier der Link

1 Comment

  1. wash sagt:

    Was soll man dazu sagen? Ausser respekt das du das alles so gut gebacken bekommst. Du scheinst hartnäckig zu sein. Anders gehts ja wohl auch nicht.^^ Ich hoffe für dich das du das in Zukunft Hauptberuflich machen kannst! 🙂

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