Albumcheck | Woher I eigentlich kimm von Max von Milland

Was macht man, wenn geradewegs aus einer Rockband entstammt, die sich vor kurzem aufgelöst hat? Genau, man besinnt sich auf seine Wurzeln. Ähnliches dachte sich auch Max von Milland, der sich voll und ganz auf seine „Muttersprache“ konzentrierte. Somit dominiert sein Südtirolischer Dialekt auf dem Longplayer „Woher I eigentlich kimm“.

Dabei wohnt der Musiker mittlerweile in Berlin. Nun ja, zwar ist der Dialekt etwas gewöhnungsbedürftig. Mag vielleicht auch ein Vorurteil sein. Max von Milland kann jedoch mit ausdrucksstarken Melodien aufwarten, die mit eigenständigen Texten gepaart sind.

Dass man mit seiner eigenen Mundart Erfolg haben kann, haben schon andere Künstler bewiesen. Bei Max von Milland fällt auf, dass sich sein Songwriting perfekt zu seiner Mundart einfügt.

Bei „Woher I eigentlich kimm“ klingt für ein Debütalbum sehr reif und dennoch unbeschwert. Produziert hat das Album kein geringerer als Olaf Opal, der u.a. schon mit Juli und den Sportfreunden Stiller zusammen gearbeitet hat.

Auch wenn man nicht alles versteht, entpuppt sich der Longplayer als hochqualitatives Werk. Schick, schick. Der Silberling hat Seltenheitswert.

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