Albumcheck | Two Halves von Lukas Creswell-Rost

Born in Leeds, England, and now residing in Berlin, Lukas Creswell-Rost has embarked upon a solo project which sees him recording and performing his intimate and intricate pop songs. You also may, or may not, know him as one third of the band ‚The Pattern Theory‘. 

Diese Info findet man, wenn man auf die Facebook-Seite des Musikers Lukas Creswell-Rost klickt. Lukas war so lieb und hat uns eine Ausgabe seines Albums „Two Halves“ zukommen lassen. Gespickt mit 16 Songs, wurde der Longplayer sogar von unserem bekloppten iTunes gefunden. 

Nun ja, was lässt sich auf dem Silberling hören? Schicke Musik, die sich (wenn wir die Schublade aufmachen) ein wenig an Supertramp oder auch Jim Kroft orientiert. Hervorragendes Songwriting, welches die Seele berührt. Dabei wurden die Tracks bereits zwischen 2007 und 2008 aufgenommen,  im letzten Jahr entmottet und neu arrangiert.

Der nackige ältere Herr auf dem Plattencover ist vielleicht etwas irreführend, denn die Songs sind andächtig und ruhig. Zwar melancholisch, aber dennoch lebensbejahend. Im Vordergrund steht die samtweiche Stimme des Sängers und die akustische Gitarre. Trotzdem weisen die feinen Klangteppiche viele überraschende Effekte auf. Da wünscht man sich doch direkt ein Wohnzimmer-Konzert.

„Two Halves“ gibt dem Zuhörer das Gefühl von Freiheit und Natur. Egal ob es nun die Zusammenkunft am Strand ist, bei dem ein Lagerfeuer die Stimmung erhellt, oder ob man in verschneiten Wälder in einer kanadischen Blockhütte festsitzt. Der Longplayer versprüht das Gefühl von Wärme.

Anspieltipps:

  • Hourglass
  • Where to go (!!!!!)
  • River one
  • Change refine

Großes Kino!

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