Albumcheck | The Musical von Les Trucs

Eine Katze aus Mett. Ein Blumenstrauss aus Bleistiften. Ein Zirkel, der einfach so auf dem Tisch liegt. Und ein Gedeck. Solche seltsamen Dinge kann man auf dem Cover von „Les Trucs – The Musical“ sehen.

Nicht weniger seltsam präsentiert sich die Musik der CD. Elektronisch und spacig. Nun ja, womit sollen wir anfangen. Vielleicht mit dem Modularsystem, welches bei der Firma Joseph Krümli und Töchter im Keller stand? Und dass dieses über Jahre mehr oder weniger „vergessen“ wurde?

Nach 20 Jahren wurde der Keller von einem Insolvenzverwalter wieder geöffnet. Dort fand er zwei versilberte und verchromte Individuen beim Tanzen und Singen. Zugleich nahm er sie unter seine Fittiche und setze sich für die Beiden bei einen Indie-Label für einen Plattenvertrag ein.

Somit entstand die gesungene und gespeilte Geschichte auf Basis der subtraktiven Synthese. Eine Art Musical, welches die menschliche Beziehung zu verschiedensten Dinge wiederspiegelt. So seltsam und abgedreht die Geschichte, desto seltsamer der musikalische Ausdruck, der mit dem Silberling einhergeht.

Überzeugt euch doch am besten selbst von der Platte, die durch die Verrücktheit absolut hörenswert ist.

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