Albumcheck | Supermaan von Reza

Es ist sicherlich schon einige Zeit her, dass der französische Singer-Songwriter Reza sein Werk „Supermaan“ auf den Markt gebracht hat. „Supermaan“ hat nichts mit der Heldenfigur „Supermann“ zu tun, obwohl der Verdacht naheliegend wäre. 

„Supermaan“ wurde mithilfe von Crowdfunding produziert. Mittlerweile kein Einzelfall mehr. Greift man doch gern als Künstler darauf zurück. Und es scheint, als würde Reza ein klassisches Folk-Album präsentieren. Die musikalischen Arrangement sind filigran gestaltet. Die Stimme des Sängers kommt ebenso gut zur Geltung, wie die einzelnen Instrumente-Protagonisten. 

Neben dem tragisch-melacholischem Beklagen bringt Reza doch noch eine große Portion positives Lebensgefühl mit ins Spiel. Dabei geht es nicht nur um gesellschaftliche Themen, eigene Träume, sondern auch um Durchhalteparolen und irgendwie auch um Liebe. Und irgendwie erinnert es ein wenig an Morrissey, was da so aufgetischt wird.

Irgendwie schafft es Reza intuitiv einen gewissen Spannungsbogen aufzubauen, der den Hörer verzaubert. Reza setzt auf Natürlichkeit und Romantik, ohne einschläfernd zu wirken. Trotzdem wärmt er einem das Herz. Zwar ist „Supermaan“ nichts für „schnelle“ Hörer, sondern verschafft dem Ohrenzeugen doch etwas Zeit und Raum, sich dem „Leben“ zu widmen. Eher anspruchsvoll, aber trotzdem toll.

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