Albumcheck | Start the Party von The Blackout

Schon als Vorband von Limp Bizkit machten die Jungs von The Blackout aus Südwales eine gute Figur. Und nun haben wir ihr Album „Start the Party“ in der Hand, welches am 18. Januar in Deutschland das Licht der Welt erblickt hat. 

Anfangs dachte ich noch: „Och nö, nicht schon wieder so ne durchgeknallte „Party-Atzen-Musik-Kacke“. Doch auf dem silbernen Dreher sind sehr schicke Punk-Töne zu hören. Mit insgesamt 11 Songs ist das Album „Start the Party“ gut bestückt. Bereits der erste gleichnamige Track heizt mal so richtig ein. 

Zeit zum Ausruhen hat man nicht wirklich. Harte Riffs, hauendes Schlagzeug und fetzender Gesang bringen die Stimmung zum Überkochen. Dafür muss man noch nicht einmal einen Topf Wasser auf den Herd stellen, es brodelt auch so. Ebenfalls besonders fetzig der Track „Let me go“. Doch das Album hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht.  Mit „Take away the Misery“ legen die Jungs noch mal ne Schüppe oben drauf.

Nichts für Weicheier also, aber auch nichts für die ganz Harten. Schließlich schaffen es The Blackout noch, ihre Musik melodisch zu gestalten und eine gewisse rote Linie in ihren Sound zu bringen. Und: Oh Wunder, mit „Keep Singing“ wird es dann richtig ruhig und teilweise poppig (im Vergleich zum Rest des Longplayers). Ein Track der sogar Chart-tauglich ist. Wer hätte das gedacht? Auch „Running Scared“ überrascht und wirkt eher wie ein klassischer Rock bzw. Alternative-Song.

Akustisch wird es schließlich mit dem Track „You“. Hier spielt die Gitarre und die Stimme die Hauptrolle. Ein schöner Lovesong, der die Vielseitigkeit von The Blackout unter Beweis stellt. Grandios weichgespült. Auf die rockige Linie kommt die Band schließlich mit „Free yourself“ zurück. „Sleep when you’re dead“ rockt mit harten Riffs. Zum Abschluss gibt es dann „Throw it all away“, ein kräftiger Track mit viel „Herz“. 😉

So lässt sich im Gesamtbild festhalten, dass The Blackout mit „Start the party“ ein starkes Album veröffentlicht haben, welches sicherlich den ein oder anderen überraschen dürfte. Respekt. Also einfach mal reinhören, nicht von den ersten 5 Songs täuschen lassen und dann eventuell kaufen.

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