Albumcheck | Rastlos von Kärbholz

Sie kommen aus NRW, eher gesagt aus dem Westfälischen. Sie machen deutsche Musik. Zumindest deutschsprachig. Ihr Stil bewegt sich zwischen Punk, Rock, Rock’n’Roll und auch Country. Die Rede ist von Kärbholz, die uns mit ihrem aktuellen Album „Rastlos“ überrascht haben. 

Insgesamt brillieren 13 Songs auf dem Silberling. Mit starken Texten ausgestattet, kann die Platte einen starken Charakter aufweisen. Bereits die erste Singleauskopplung „Fallen und Fliegen“ ließ erahnen, wo die Reise hingeht. 

Dabei handelt es sich bei Kärbholz nicht etwa um eine Newcomer-Band. Vielmehr hat man es mit „Rastlos“ bereits mit dem fünften Album der Rocker zu tun. So klingt die Band sehr dynamisch. So erfolgte eine Weiterentwicklung, die auf das blickt was wichtig ist. Astreine Musik zu machen.

Neben temporeichen Punkrock-Nummern enthält der Longplayer ebenso Midtempo Songs, sowie den mit Ska-Einflüssen brillieren Track „Tag an Tag“. Und auch Countryfans werden auf ihre Kosten kommen. Wenn es auch ungewöhnlich für die Band ist.

Vom Gesamtbild ist „Rastlos“ wirklich ein sehr abwechslungsreiches und dynamisches Album geworden. Die starken Texte komplettieren die Wirkung.

Sehr gut gemacht.

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