Albumcheck | Into the sun von Yen

YEN kommen aus dem Großraum Heidelberg und stellen ihr mittlerweile drittes Album  „Into the sun“ vor. „Befreiung, Revolution, Liebe, Erlösung und die Suche nach einem neuen Bewusstsein für eine bessere Welt! Das sind die Themen, mit denen wir uns unter anderem auf dem Album auseinandersetzen“, sagt die Band. 

Auf ihrem dritten Album bestechen die vier Musiker von Yen mit Klängen, die Bilder malen und mit einem facettenreichen Gesang, der innerhalb eines einzigen Songs gleich eine ganze Palette von Gefühlen erzeugen kann.

Mit Texten, die so persönlich sind, dass sich jeder etwas davon nehmen darf, um es wieder zu seinem ganz eigenen „Großen und Ganzen“ zusammen zu setzen.

Wer möchte, kann hier Skin von Skunk Anansie raus hören. Oder Björk. Oder eine musikalische Prise Silbermond. Oder man lässt die Schubladen unangetastet und schließt stattdessen die Augen. Doch so wirklich kann uns das Werk von Yen nicht überzeugen. So fehlt uns ein gewisses Stimmvolumen. Hier hätte man weitaus mehr rausholen können. Trotzdem gibt es hier und da ein paar nette Ansätze. Songwriterisch ist der Longplayer auf guter Höhe, dennoch wirkt es hier und da zu glatt und altertümlich produziert.

Auch wenn jetzt einige die Augen rollen lassen, vergleichsweise mit anderen Scheibchen ist „Into the sun“ zwar ganz nett, aber leider auch schon bald vergessen.

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