Albumcheck | Hundred Waters von Hundred Waters

Aus dem sonnigen Florida kam die Band Hundred Waters Mitte November zu uns auf Tour. Das Quintett war letzten Sommer nicht nur mit Diplo, Grimes und Skrillex unterwegs, sondern ist auch auf dem Label des Letzteren beheimatet.

So weit so gut, werdet ihr euch vielleicht denken. Doch was soll das? Nun ja, wie kann es auch anders sein: stellen wir euch heute das selbsttitelnde Album der musikalischen Formation vor. 

Die 11 Songs brillieren mit einer guten Mischung aus experimentellen Musik, die zudem noch leichte Synthie-Einflüsse aufweisen kann. Hundred Waters verkörpern die neue Entwicklung einer Dreampop -Band.  Das Debütalbum überzeugt vom ersten Ohrenwaschgang. Natürlich sollte man dem Genre „Dreampop“ schon zugetan sein, denn ansonsten könnte man in Gefahr laufen, das Album als „mies“ abzustempeln.

Man muss in dieses Werk eintauchen und die kleinen musikalischen Nuancen auf sich wirken lassen. Und danach hält das Werk was es verspricht. Man gelangt in Spähren die 100 Wassern ähneln. Sanft und gefühlvoll wird man mit sprudelnden Wasser umspielt. Im Dezember haben wir euch bereits Julia Holter vorgestellt; die Musik von Hundred Waters lässt sich definitiv vergleichen.

Die Wurzeln, zumindest im stimmlichen Bereich, müssen aus dem Folk kommen, anders könnte ich es mir nicht erklären. Funktionell hat man jedoch sehr viel electronisch und sphärisches hinzugefügt, was eine einzigartige Mischung verspricht.

Einfach mal reinhören und genießen.

1 Comment

  1. MaxTrix sagt:

    great album but I prefer the previous one

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.